Kreisfeuerwehrverband Neuwied e.V.

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ZUR GESCHICHTE DES KFV NEUWIED
Anfang der 60er Jahre gab es nur in Bayern und Rheinland-Pfalz keine Landesfeuerwehrverbände.
Im ganzen Land gab es lediglich drei Wehren, die dem Landesverband angehörten: Bad Kreuznach, Zell/Mosel und Lahnstein.
Unser damaliger Kreisfeuerwehrinspekteur, Dir. Alois Lethen, hat alle Wehren des Kreises im November 1966 zu einer Versammlung ins Heimathaus eingeladen. Hauptredner war der Präsident des DFV, Albert Bürger aus Rottweil.
Irgendwann übernahm KFI Lethen die zunächst kleine Landesgruppe.
Bei einer Besprechung im Ministerium des Innern in Mainz, Heinz Schwarz war damals Innenminister, dieser sagte: „Das Land Rheinland-Pfalz ist ein Sünder, was den Deutschen Feuerwehrverband angeht. Aber wir sind dabei, Buße zu tun. Nicht in Sack und Asche, sondern in tätiger Reue. Und da meine ich, dass es richtig ist, dass in der Zeit, in der wir leben, die Repräsentanten der Feuerwehr nicht nur auf dem Amtskanal, sondern auch auf dem Kanal eines Feuerwehrverbandes ihre Wünsche darstellen.“ Das war am 15. September 1973 in Mainz.
Am 23. Januar 1976 sollte in Waldbreitbach der Kreisfeuerwehrverband Neuwied gegründet werden. Trotz intensiver „Werbung“ waren nur die Feuerwehren der Verbandsgemeinden Dierdorf, Puderbach, Rengsdorf und Waldbreitbach sowie der Stadt Neuwied der Einladung gefolgt.
Dennoch versuchte man, das Vorhaben programmgemäß durchzuführen. Doch bald zeigte sich eine weitere Schwierigkeit. Man konnte sich nicht auf die Person eines Vorsitzenden einigen.
Die ganze Veranstaltung drohte zu scheitern. Quasi in letzter Minute kam der Gechäftsführer der Neuwieder Wehr, Karl Wieth, an den Tisch, um einen Vermittlungsvorschlag zu machen.
Dieser sah so aus: Helmut Schmitt, sollte sich bereit erklären, für die Dauer eines Jahres den Vorsitz zu übernehmen, damit die Gründung vollzogen werden könne und weiter wichtige Dinge ins Rollen kämen. Da Helmut Schmitt bis dahin nie die Absicht hatte, den Vorsitz des KFV Neuwied zu übernehmen, wurde er jetzt von allen Seiten gedrängt, auf diese Vorschlag von Neuwied einzugehen. Die Kameraden Wieth, Velten und Flohr erklärten sich spontan bereit, in einem neuen Vorstand mitzuarbeiten. Nur, aus einem Jahr wurden schließlich 14 Jahre.
Es gelang Helmut Schmitt relativ schnell, die Wehren der noch abseits stehenden Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz, Unkel und Asbach sowie die Werkfeuerwehren Rasselstein, Lohmann und Hobraeck zu bewegen, ebenfalls dem KFV Neuwied beizutreten.
2025
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Motorsägenführer-Ausbildung bei der Werkfeuerwehr Kandelium, Bad Hönningen
Der KFV Neuwied führte das erste Seminar in 2025 bei der Werkfeuerwehr Kandelium durch. An dem Ausbildungs-Wochenende (Freitagabend – Theorie, Samstag – Praxis) nahmen insgesamt 16 Aktive der Feuerwehr teil. Sie wurden aus 11 Feuerwehreinheiten zum Seminar gemeldet, die sich auf 5 Kommunen und die Werkfeuerwehr verteilen.
Damit konnte bei dem Seminar Mitte März ein guter Schritt zur Deckung des Bedarfs im Kreis Neuwied gemacht werden. Weitere Seminare werden für den Herbst vorbereitet.
Alle, sowohl die Teilnehmer als auch die Ausbilder, äußerten sich begeistert über das Seminar und die Ausrichtung durch die Werkfeuerwehr Kandelium.
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2024
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Seminare: Notfalltüröffnung durch die Feuerwehr im November 2024
Der KFV Neuwied führte zwei Seminare durch zu dem Thema Notfalltüröffnung. Die Seminare fanden am 09. November 2024 in Anhausen und am 23. November 2024 in Niederbreitbach statt.
Den Teilnehmern wurden die Grundlagen der Türöffnungstechniken für Feuerwehren gezeigt und die gängigsten Geräte vorgestellt. Entsprechend dem Grundsatz „Theorie ist wichtig, Praxis viel wichtiger“ konnte das Erlernte direkt geübt werden. Die Teilnehmer setzten dabei auch Geräte ein, die in ihren Einheiten vorhanden sind.
Die Fotos stehen für das Spektrum bei Türöffnungen. Von der Haus- oder Zimmertür bis zu Brand- oder anderen Schutztüren.
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Seminar: Schaumeinsatz am 12.10.2024
Zum zweiten Mal führte der KFV ein Seminar zum Schaumeinsatz am Feuerwehrhaus in Waldbreitbach durch. Seminarleiter M. Baldus konnte Kameraden aus 6 Feuerwehren der VG Rengsdorf-Waldbreitbach begrüßen, darunter BKI Holger Kurz.
Nach dem erfolgreichen Seminar, das von allen Teilnehmern gelobt wurde, werden auch die „Überreste“ beseitigt.
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Seminar: Brandbekämpfung zu Menschenrettung
Am 14.09.24 startete der KFV Neuwied in die Seminarsaison 2024.
Aus der VG Rengsdorf-Waldbreitbach hatten sich 9 Aktive für das Seminar "Brandbekämpfung zur Menschenrettung" angemeldet. Das Seminar begann um 8:30 Uhr im Fw-Haus Kurtscheid mit der theoretischen Ausbildung. Die praktische Ausbildung erfolgte dann in Rengsdorf. Ein Haus, im Besitz der Ortsgemeinde, konnte für die Einsatzübungen genutzt werden. Die Übungsteilnehmer mussten unter Einsatz von Atemschutz vermisste Personen aus dem Gebäude retten. Die Aufgabe wurde durch schlechte Sichtverhältnisse deutlich erschwert. Um eine Rauchentwicklung zu simulieren und realistische Einsatzbedingungen zu schaffen wurde eine Nebelmaschine genutzt.
Das Seminar endete gegen 16:30 Uhr mit der Aushändigung der Teilnahmebescheinigungen. In der Abschlussbesprechung lobten alle Teilnehmer das Seminar und die simulierten Einsatzlagen.
Alle "vermissten" Personen wurden gefunden und an den Rettungsdienst übergeben
Erfolgreiche Abnahme von Leistungsabzeichen in den Stufen Bronze und Gold
Feuerwehrkameradinnen und -kameraden aus mehreren Feuerwehren trafen sich Anfang Juli in St. Katharinen. Auf dem "Dienstplan" stand die Abnahme von Leistungsabzeichen. Das Gelände am Feuerwehrhaus in St. Katharinen wird zu diesem Zweck seit vielen Jahren genutzt. Hier wird auch Material gelagert, das für höhere Stufen der Leistungsabzeichen benötigt wird.
Bei dieser Abnahme stellen sich drei "Einheiten" den Wertungsrichtern unter der Leitung der Sprecherin Sandra Schopp.













